AKTUELL

 

     
04.01.2016

Revolution und Kontinuität im Holzbau

Im ersten Heft des Jahres der internationalen Architekturzeitschrift DETAIL zum Thema "Bauen mit Holz" diskutiert der Leitartikel von Wolfgang Huß und Stefan Krötsch die Entwicklung des modernen Holzbaus seit der Jahrtausendwende. Denn seit dem sich der Holzbau in den 1990er Jahren nahezu neu erfunden hat, hat sich die fachliche Diskussion zum Holzbau seit dem anscheinend kaum verändert. Und dennoch hat seit dem eine kontinuierliche Entwicklung in kleineren Schritten stattgefunden, die die Möglichkeiten und die Verbreitung des Holzbaus erneut auf eine grundlegend veränderte Basis stellt.

Stefan Krötsch und Wolfgang Huß, "Revolution und Kontinuität im Holzbau" in DETAIL 1/2016, Januar 2016, Verlag: Institut für internationale Architektur-Dokumentation

Seiten 6 bis 12






02.11.2015

Zu Gast an der ETH

Am National Centre of Competence in Research Digital Fabrication der Eidgenössischen Technischen Hochschule in Zürich wurde im September 2015 mit dem neuen Masterstudiengang Master of Advanced Studies (MAS) ETH in Architecture and Digital Fabrication begonnen. Im Wintersemester 2015/16 entwickeln die Studierenden Entwürfe für Wohngebäude aus Holz, die von Roboterarmen gefertigt und zusammengesetzt werden. Einige der Entwürfe sollen 1/1 umgesetzt werden.

Am 2. November war Stefan Krötsch zu Vorlesung und Gastkritik eingeladen, um gezielten holzbauspezifischen Imput zu geben.

 




08.10.2015

Büroumzug

Nachdem das Architekturbüro Stefan Krötsch inzwischen immer mehr in Büro Braun Krötsch Architekten ( www.braunkroetsch.de ) aufgeht, ist logischer Weise der Büroumzug des einen Büros auch der Umzug des anderen. Seit dieser Woche erreichen Sie uns in unseren neuen Räumen:

Schillerstraße 40c
80336 München
T 089/ 8905994 -28
F 089/ 8905994 -29

 




09.07.2015
International Prize for Sustainable Architecture
Am 9.7.2015 wurde zum elften Mal der International Prize for Sustainable Architecture an der Fakultät für Architektur der Universität Ferrara in Italien vergeben. Die Jury bestehend aus Prof. Thomas Herzog (Vorsitzender), Prof. Muck Petzet, Philippe Samyn, Prof. Gianluca Frediani und Prof. Luca Emanueli wählten aus 130 Einreichungen aus 22 Ländern drei Preisträger und sechs Honourable Mentions aus. Jun.-Prof. Stefan Krötsch erhielt zusammen mit Prof. Susanne Gampfer (HS Augsburg) und den beteiligten Studenten der TU München und der Hochschule Augsburg eine Honourable Mention für das Projekt der Handwerksschule Nairobi in Kenia. Die Jury begründet ihre Entscheidung unter anderem mit der architektonischen Qualität des Gebäudeensembles, der in Kenia weitgehend unbekannten Verwendung des ökologischen Baustoffs Bambus aus den einheimischen Wäldern und mit dem experimentellen Lehrkonzept unter Einbindung deutscher und kenianischer Studenten in Entwurf und Bauausführung.
 



23.06.2015

Die Wirtschaftsministerin zu Besuch im Grauen Haus

Die bayerische Wirtschaftsministerin Ilse Aigner besuchte des Graue Haus und ließ sich von Stefan Krötsch Sanierungskonzept und Umsetzung zeigen. Durch die Reduzierung des Energiebedarfs auf weniger als 10% ist das Graue Haus ein Musterbeispiel für besondere Energieeffizienz. Gleichzeitig begegnet der Umbau des Gebäudes den Problemen energetischer Sanierungen mit experimentellen und unkonvetionellen Mitteln: Statt eines Wärmedämmverbundsystems besteht die Fassadenoberfläche aus einer hinterlüfteten Textilbespannung, die bauphysikalisch robust, leicht reparierbar und hervorragend recyclierbar und dabei äußerst kostengünstig ist. Im Inneren geht die energetische Sanierung mit einer präzisen räumlichen Umstrukturierung einher.

Die Wirtschaftsministerin die Gelegenheit, mit den Planern und Bewohnern des Hauses zu diskutieren und ein neues Förderprogramm zur energetischen Gebäudesanierung in Bayern vorzustellen. Ein Bericht von Karsten Böhne, der in der Rundschau im Bayerischen Fernsehen am 23.06. und im Radio auf B5 aktuell ausgestrahlt wurde, dokumentiert den Besuch der Ministerin.




05.04.2015

Was ist eigentlich wirklich wichtig?

Birgit Ochs geht dieser Frage am Beispiel des Grauen Hauses in Ihrem ganzseitigen Artikel in der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung am Ostersonntag nach. Die vielen Zuschriften, die uns seit dem Erscheinen des Artikels zugegangen sind, führen uns erneut vor Augen, dass sorgfältiges Gestalten und Entwerfen beim Bauen im Bestand große Akzeptanz für die bisweilen unbeliebte Baubestand aus der Nachkriegszeit erzeugen kann.

Birgit Ochs, "Abrisskandidat wird Vorzeigehaus"

in Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung Nr. 14 vom 05.04.2015, Seite V5




14.01.2015

 

Tektonik im Holzbau

Rheinland-Pfalz ist mit 42% der Landesfläche das am dichtesten bewaldete Bundesland in Deutschland. Zusammen mit Schwarzwald und Vogesen bildet der Pfälzer Wald das größte zusammenhängende Waldgebiet innerhalb der EU.

Das war Anstoß für den Fachbereich Architektur der Technischen Universität Kaiserslautern, einen universitären Forschungsschwerpunkts „Holzarchitektur und Holzwerkstoffe“ aufzubauen. Um die Thematik in Forschung und Lehre im Hauptstudium zu vertreten, wird unter anderem die Juniorprofessur "Tektonik im Holzbau" neu geschaffen, auf die Stefan Krötsch bereits am 10.07.2014 berufen wurde. Seit 14.01.2015 hat die Juniorprofessur ihre Arbeit aufgenommen.

Sie ist eine der wenigen Professuren an Architekturfakultäten in Europa, die sich ausschliesslich mit dem Holzbau beschäftigt.

Der Holzbau erlebt aktuell europaweit eine erstaunliche Renaissance. Ob sich diese Entwicklung verstetigen wird und in welche Richtung sich das zeitgenössische Bauen mit Holz entwickeln wird, hängt wesentlich vom Beitrag der Architekten ab. Architekten entscheiden mit ihren Entwürfen oft in einem sehr frühen Planungsstadium darüber, ob eine Bauaufgabe materialgerecht und wirtschaftlich als Holzbau ausgeführt werden kann. Die Grundlage dazu ist die Wissensbildung und Wissensvermittlung über den Holzbau an den Architekturfakultäten der Universitäten. Die Juniorprofessur Tektonik im Holzbau sieht sich dieser Aufgabe verpflichtet.

 




13.01.2015

Franz Berberich Preis für die Prototypische Schule in Sambia

Wolfgang Huß, Stefan Krötsch, Matthias Kestel, Klaus Mindrup, Jörn von Grabe, Martin Gräfe, Martin Bittmann, Kerim Ekal, Raphael Hilz, Marigt Kraft, Saskia Nissen, Charlotte Schürenkrämer, Hannah Veit, Wenke Volkmann erhalten den Franz Berberich Preis 2014 für das studentische Bauprojekt "Prototypisches Schulhaus für Sambia".

Mit dem Franz-Berberich-Preis fördert die Fakultät für Architektur jährlich ein herausragendes wissenschaftliches Ergebnis mit Projektcharakter im Nachwuchsbereich (wiss. Mitarbeiter und Studenten).

Der Franz-Berberich-Preis wird getragen von der Franz-Berberich-Stiftung der Technischen Universität München. Die Stiftung dient der Förderung von Wissenschaft und Forschung an der TUM, vorrangig an der Fakultät für Architektur. Die Franz-Berberich-Stiftung wurde 1992 gegründet.

 




09.12.2014 Über die Relevanz des Praktischen

In der Dezemberausgabe der internationalen Architekturzeitschrift DETAIL berichtet ein Artikel von Stefan Krötsch über die letzten vier studentischen Bauprojekte am Fachgebiet Holzbau und beschreibt das zu Grunde liegende Lehrkonzept. Denn gerade in einer Zeit, in der die Arbeitsabläufe im Bauwesen immer abstrakter und komplexer werden, bietet jedoch gerade die Verknüpfung von Studentenentwürfen und einfachen, aber

echten Bauaufgaben die Möglichkeit, Architekturstudenten die grundlegenden Zusammenhänge von Entwurf und Umsetzung von Architektur erfahrbar und reflektierbar zu machen. Dass dieses Lehrkonzept gleichzeitig die Möglichkeit eröffnet, den Bau dringend benötigter sozialer Infrastruktur in Afrika auf architektonisch und ökologisch hochwertige Art und Weise umzusetzen, wird am Beispiel der Handwerksschule Nairobi, des Buschkrankenhauses in Kamerun, der prototypischen Schule für Sambia und der Schul-Aula in Tansania aufgezeigt.

Stefan Krötsch, "Über die Relevanz des Praktischen" in DETAIL 12/2014, Dezember 2014, Verlag: Institut für internationale Architektur-Dokumentation

Seiten 1302 bis 1310

 




28.09.2014

Schul-Aula für Kibwigwa

Architekturstudenten der TU München hatten seit Oktober 2013 eine Schul-Aula für die Dorfschule von Kibwigwa im Nordwesten Tansanias entworfen und im Mai 2014 auf dem Gelände der TU ein 1:1 Modell der Konstruktion aufgebaut. Mitte August war Baubeginn in Tansania. Eine etwa 30-köpfige Studentengruppe reiste nach Tansania und begann zusammen mit lokalen Arbeitern mit der Errichtung des Gebäudes. Bis Ende September wurden die Rohbauarbeiten beendet und das erste Bogensegment der Holz-Gitterschalenkonstruktion aufgebaut.

Das Tragwerk der Aula ist ein Zollinger-Lamellendach, das sich hervorragend für Afrika eignet. Ähnlich wie in der Mangelzeit zwischen den Welkriegen in Deutschland, als das Zollinger-Dach seine größte Verbreitung fand, bietet diese Konstruktionsmethode einen passenden Lösungsansatz für infrastrukturschwache Regionen in Afrika: Sie ist extrem materialsparend und kann von ungelernten Arbeitern ohne Baugeräte wie Kräne aufgestellt werden. Aus Holzbrettern von weniger als 2 m Länge, entsteht ein Tonnengewölbe von 13,5 m Spannweite, 5 m Stichhöhe und 35 m Länge.
Stefan Krötsch leitete die Baustelle in der zweiten Septemberhälfte zusammen mit Martin Kühfuss. Dem außergewöhnlichen Engagement der Studenten ist es zu verdanken, dass das erste Bogensegment trotz Qualitäts- und Lieferschwierigkeiten des Bauholzes aufgestellt werden konnte. In der nächsten Bauphase kann dieses erste Bogensegment nach beiden Seiten durch Ansetzen einzelner Lamellen erweitert werden. Die Fertigstellung erfolgt im März 2015.

 

Das Fachgebiet Holzbau betreut und organisiert seit 2007 in jährlichem Rythmus steudentische Bauprojekte in Afrika. Damit wir diese Projekte durchführen können, sind wir auf Spenden angewiesen. Inormationen zu den Projekten finden Sie unter http://www.holz-tum.de

Spenden sind steuerlich absetzbar. Verein zur Förderung des Fachgebiets Holzbau an der TU München e. V., Konto 1002658001, BLZ 70150000, Stadtsparkasse München, Stichwort: Afrikaprojekte

 




15.07.2014

Konservieren - Interpretieren - Transformieren

Erhalten, Deuten und Wandeln von Bauten der Jahre 1950 bis 1975

Auch wenn dem historischen baulichen Erbe großer Respekt entgegen gebracht wird, so lässt der Umgang mit der jüngeren baulichen Vergangenheit häufig diesen notwendigen Respekt vermissen. Der unter starken Sanierungsdruck stehende Gebäudebestand insbesondere des letzten halben Jahrhunderts verdient aber einen pfleglichen Umgang und entsprechende Entwicklungs- möglichkeiten. Dass es hierzu unterschiedliche, kluge Strategien gibt, zeigt bereits der Titel der Publikation, die am 15.07.2014 in der St. Matthäuskirche München der Öffentlichkeit präsentiert wurde. Mit dieser Veröffentlichung stellt die Bayerische Architektenkammer beispielhaften Umgang mit bestehendem baukulturellem Erbe in einer
Vielzahl von Beispielen vor.

Stefan Krötsch ist Mitglied der Arbeitsgruppe Baubestand - Kulturdenkmal der Bayerischen Architektenkammer, die von Muck Petzet geleitet wird. Zusammen mit Muck Petzet, Margit Schwahn und Alexander Fthenakis bildete er das Redaktionsteam der Publikation und war als Autor beteiligt.

 




10.07.2014

Berufung zum Juniorprofessor

Rheinland-Pfalz ist mit 42% der Landesfläche das am dichtesten bewaldete Bundesland in Deutschland. Zusammen mit Schwarzwald und Vogesen bildet der Pfälzer Wald das größte Waldgebiet innerhalb der EU.

Das war seit längerem Anstoß für den Fachbereich Architektur der Technischen Universität Kaiserslautern, dem modernen Holzbau in Forschung und Lehre größeres Gewicht zu geben. Dazu wird unter anderem die Juniorprofessur "Tektonik im Holzbau" neu geschaffen, auf die Stefan Krötsch am 10.07.2014 berufen wurde.

Der Schwerpunkt der Juniorprofessur liegt auf Forschungsaktivitäten im Bereich Holzbau. Resultate dieser Forschung sollen in einer in Planung befindlichen Fertigungsstraße als 1/1-Modelle umgesetzt werden können.

 




03.07.2014

Zu Gast in Kaiserslautern

Am Fachgebiet Digitale Werkzeuge von Jun. Prof. Andreas Kretzer wird dieses Semster in Zusammenarbeit mit dem Fachgebiet Hauskybernetik von Jun. Prof. Angele Tersluisen ein Studentenentwurf im Rahmen des Bule Award 2014 bearbeitet. Bei der Zwischenkritik am 03.07.2014 war Stefan Krötsch als Gastkritiker eingeladen, um Möglichkeiten und Grenzen des modernen Holzbaus als Instrument nachhaltigen Bauens aufzuzeigen.

 




28.06.2014

200 Architekturinteressierte zu Besuch im Wohnhaus am Westpark

Einmal jährlich veranstaltet die Bayerische Architektenkammer die Architektouren. Ein Wochenende lang stehen dann ausgewählte Beispiele guter Architektur zur Besichtigung durch die Öffentlichkeit zur Verfügung.

am 28.06.2014 öffnete das Wohnhaus am Westpark im Zuge der Architektouren 2014 seine Türen und hieß etwa 200 Architekturinteressierte zur Besichtigung wilkommen.

Architekten und Bauherren führten durch das Haus, beantworteten Fragen und diskutierten mit den Besuchern über Architektur und Bauen.




26.06.2014

Graues Haus auf dem Titel des CUBE-Magazins

Das Architekturmagazin CUBE berichtet in regionalen Ausgaben über zeitgenössische Architektur in Hamburg, Berlin, Essen, Düsseldorf, Köln, Frankfurt, Stuttgart, München und Wien. In der Ausgabe 02/14 wird in einem dreiseitgem Artikel von Christine Haberlik über das Graue Haus berichtet.

Besonders freut uns jedoch, dass das Graue Haus auch als Titelbild die Münchner Ausgabe ziert.

Christine Haberlik, "Das schönste Grau weit und breit"

in CUBE 02/14, Ausgabe München

Seiten 4 bis 6

Link zum Artikel




05.06.2014

Zweieinhalb Projekte

Vortrag von Stefan Krötsch an der Bauhausuniversität Weimar über die studentischen Bauprojekte des Fachgebiets Holzbau der TU München in Kenia, Sambia und Tansania.

Der Lehrstuhl für Architekturinformatik von Prof. Dr.-Ing. Dirk Donath betreibt seit vielen Jahren einen intensiven, wechselseitgen Wissentransfer mit der EiABC in Addis Ababa in Äthiopien. Regelmäßig werden gemeinsame design-build Projekte von deutschen und äthiopischen Studenten durchgeführt.

Stefan Krötsch stellte die pädagogische, organisatorische und entwerferische Herangehensweise des Fachgebiets Holzbau vor und wohnte als Gastkritiker einem Testat der weimarer Studenten bei, die Entwürfe für ein digital geplantes, automatisiert gefertigtes Gebäude aus Sperrholzplatten in Addis Ababa vorstellten.

Link




30.05.2014

Wohnhaus am Westpark in der A+D

Die internationale Architekturzeitschrift A+D Architecture+Detail stellt internationale Bauten vor,

die unter Verwendung von Faserzement bei der Fassaden- oder Dachgestaltung ausgeführt

wurden. Es erscheint zwei mal jährlich.

In der Ausgabe Nr. 42 wird das Wohnhaus am Westpark auf sechs Seiten in Text, Bildern, Plänen

und Detailzeichnungen vorgestellt.

Dr.-Ing. Ursula Henn, Private House in Munich

in A+D Architecture + Detail No 42, 2014, Karl Krämer Verlag, Stuttgart

Seiten 24 bis 29 




28.05.2014

1:1 Modell Zollinger-Lamellendach

Auf dem Gelände der TU München bauen Architekturstudenten unter Leitung des Fachgebiets Holzbau ein 1:1-Modell der Konstruktion für eine Schul-Aula für das Dorf Kibwigwa in Tansania, um den Montageablauf zu üben und zu optimieren und um statische Blastungstests durchzuführen.
Gemäß des Entwurfs der planenden Studentengruppe kommt das alte System des Lamellendachs von Zollinger zur Anwendung, das sich hervorragend für Afrika eignet. Ähnlich wie in der Mangelzeit zwischen den Welkriegen in Deutschland, als das Zollinger-Dach seine Verbreitung fand, bietet diese Konstruktionsmethode einen passenden Lösungsansatz für infrastrukturschwache Regionen in Afrika: Sie ist extrem materialsparend (40% Einsparung im Vergleich mit linearer Tragstruktur) und kann von ungelernten Arbeitern ohne Baugeräte wie Kräne aufgestellt werden. Aus Holzbrettern von weniger als 2 m Länge, die zu immer gleichen Lamellen geschnitten werden, entsteht ein Tonnengewölbe von 13,5 m Spannweite und 5,5 m Stichhöhe. Der immer gleiche Knoten benötigt lediglich einen Gewindestab und zwei Muttern mit Beilagscheiben als Verbindungsmittel.
In Afrika wird die Halle eine Länge von 35 haben, hier ist ein Segment von 7 m Länge aufgebaut.
Die Montage einschliesslich Lamellenzuschnitt erfolgte innerhalb von fünf Tagen.
 
Das Modell steht vor dem Nordbau der TU München, dirket an der Theresienstraße und ist bis zum Ende der Jahresschau der TU  am 20.07.2014 zu besichtigen.
 

Das Fachgebiet Holzbau betreut und organisiert seit 2007 in jährlichem Rythmus steudentische Bauprojekte in Afrika. Damit wir diese Projekte durchführen können, sind wir auf Spenden angewiesen. Inormationen zu den Projekten finden Sie unter http://www.holz-tum.de

Spenden sind steuerlich absetzbar. Verein zur Förderung des Fachgebiets Holzbau an der TU München e. V., Konto 1002658001, BLZ 70150000, Stadtsparkasse München, Stichwort: Afrikaprojekte




14.04.2014

 

Einblicke in die aktuelle Architektur Bayerns

Das Wohnhaus am Westpark ist zur Teilnahme an den Architektouren 2014 ausgewählt.

Besichtigung: Samstag, 28.06.2014 um 10:00 Uhr und 14:00 Uhr

am Specklinplatz 38 in 81377 München, Sendling-Westpark (U6, Station: Westpark, 5 min. zu Fuß)

Einmal jährlich veranstaltet die Bayerische Architektenkammer die Architektouren.

Am 28. und 29.Juni stehen ausgewählte Beispiele guter Architektur zur Besichtigung zur Verfügung.

Link zu den Architektouren

 




11.04.2014

 

Baustoff Holz - Vorteile und Möglichkeiten

Vortrag von Stefan Krötsch auf dem Fachforum Baustoffe im Vergleich im Bauzentrum München. Das Fachforum ist Teil der Veranstaltungen anlässlich des 60jährigen Bestehens des Bauzentrums München. Neben anderen Vorträgen zu Beton, Ziegel und Kalksandstein sowie Wohngesundheit, Lebenszyklusbetrachtungen und "innovativen" Baustoffen wurden die Potentiale des Baustoffs Holz erläutert und eine Einführung in die ökologischen, konstruktiven und sinnlichen Eigenschaften des modernen Holzbaus gegeben.

 




02.04.2014

Graues Haus in der Endauswahl

Beim hoch dotierten Heinze Architekten Award 2014 erreichte das Graue Haus die Endauswahl der Jury.

Gesucht waren deutschlandweit die "eindrucksvollsten Wohnarchitekturen" der letzten fünf Jahre.

 




19.03.2014

 

Bambustragwerk auf der EXEMPLA

Das Fachgebiet Holzbau war von der Handwerkskammer München und Oberbayern eingeladen, die seit 2012 in Kenia, Kamerun und Sambia gebauten Afrikaprojekte auf der Sonderausstellung EXEMPLA, der größten Sonderschau auf der Internationalen Handwerksmesse in München, zu zeigen.

Zwei kenianische Handwerker, die beim Bau der Handwerksschule in Nairobi beteiligt waren, kamen nach München und fertigten auf dem Messestand zusammen mit Studenten der TU München und der Hochschule Augsburg unter Leitung von Stefan Krötsch das 1/1 Modell eines Bambusträgers und einer Bambus-Flechttüre.

Die Herangehensweise des ökologisch motivierten und materialgerechten Entwerfens für Afrika konnte den Messebesuchern so auf eindrucksvolle Weise vorgeführt werden. 




10.03.2014

Auszeichnung für das Graue Haus

Das Graue Haus ist von der Jury des HÄUSER Awards 2014 als eines der "besten kleinen Häuser" ausgezeichnet worden.

Der HÄUSER Award ist einer der renomiertesten, europaweit ausgeschriebenen Architekturpreise für kleinere Wohnhäuser.

Thema 2014 waren kleine Häuser, denn Wohnqualität ist keine Platzfrage. Für den HÄUSER-AWARD 2014 wurden daher beispielhafte Lösungen gesucht, die zeigen, dass man auch auf kleiner Fläche großartig bauen kann – mit einer gut durchdachten Planung, geschickt organisierten Grundrissen und intelligenten, raumsparenden Konzepten.

Zusammen mit den anderen ausgezecineten Projekten wird das Graue Haus im Begleitbuch "Die Besten der Besten - Kleine Häuser, Große Wohnarchitektur" publiziert. Bettina Hintze, Kleine Häuser - große Wohnarchitektur. DVA Architektur Verlag, München

 




27.02.2014

 

Die Afrikaprojekte des Fachgebiets auf der EXEMPLA
Das Fachgebiet Holzbau wurde von der Handwerkskammer München und Oberbayern eingeladen, die seit 2012 in Kenia, Kamerun und Sambia gebauten Afrikaprojekte auf der Sonderausstellung EXEMPLA zu zeigen.
Die Ausstellung findet vom 12.3.-18.3.2014 im Rahmen der Internationalen Handwerksmesse München statt. Sie läuft täglich von 9.30-18.00 Uhr , am Donnerstag, 13.3. von 9:30 -21.30 Uhr.
Die Exempla ist seit fast 45 Jahren die größte Sonderschau der Internationalen Handwerksmesse. Aufgabe der Exempla ist es, besondere Spitzenleistungen und qualitätsvolle Arbeiten im Rahmen der Handwerksmesse in einer Ausstellung zu präsentieren.
Im Jahr 2014 widmet sich die Exempla dem Thema „Partnerschaften“. Gemeinsames Handeln ist ein Grundprinzip des Handwerks.
Die Projekte der Handwerksschule Nairobi (Kenia), des Buschkrankenhauses in Ngaoubela (Kamerun) und der prototypischen Schule für Sambia werden mit Bildern und Modellen gezeigt.
Zwei kenianische Handwerker, die beim Bau der Handwerksschule in Nairobi beteiligt waren, werden nach München kommen und unter Leitung von Stefan Krötsch zusammen mit den Studenten ein 1/1 Modell eines Bambusträgers und einer Bambus-Flechttüre während der Ausstellung anfertigen, den Bauprozess so für die Ausstellungsbesucher anschaulich machen und für Fragen zur Verfügung stehen.

 




08.02.2014

In München gibt's nicht nur langweilige Wohnarchitektur

Die Architekturdebatte in der Print- und Online-Ausgabe der Abendzeitung, einer der größten münchner Tageszeitungen, beschäftigt sich mit der Fragestellung, ob es in München nur noch langweilige neue Wohnarchitektur gibt und kommt zum gegenteiligen Schluss.

Eines von neun gezeigten Beispielen interessanter neuer Wohnarchitektur ist das Graue Haus.

In einem Interview von Arno Markowski mit dem münchner Architekten Prof. Rudolf Hierl werden Möglichkeiten und Rahmenbedingungen des Wohnungsbaus und die notwendigen Vorraussetzungen für gute Architektur in München erörtet.

Link zum Artikel

 




03.02.2014

Graues Haus im Baunetz Wissen

BauNetz ist das größte deutschsprachige Online-Architekturmagazin. Das Graue Haus wurde in das zugehörige online-Lexikon Baunetz Wissen unter der Rubrik "Dämmstoffe" aufgenommen. Neben Fachinformationen und Grundlagenwissen zum Themenbereich Dämmstoffe findet sich hier eine Sammlung beispielhafter Gebäude, deren Architektur maßgeblich durch den Umgang mit hocheffizienten Gebäudehüllen geprägt ist.

Mit der textilen Fassadenbespannung über hinterlüftetem Fassadenaufbau in Passivhausqualität zeigt das Graue Haus eine kostengünstige, hochwertige Alternative zum allgegenwärtigen Wärmedämmverbundsystem.

Link zum Lexikon

 




29.01.2014

Hakuna Matata

Auch am Lehrstuhl für energieeffizientes und nachhaltiges Planen und Bauen (Prof. Dr.-Ing. Werner Lang) wird dieses Jahr ein Entwurf in Afrika durchgeführt, der im Sommer 2014 durch Studenten der TU errichtet werden soll. Für das Projekt "Hakuna Matata" werden eine Schule, ein Krankenhaus und mehrere Wohngebäude in der Nähe vom Meru benötigt. Zur Zwischenkritik am 18.12.2013 und zur Schlusspräsentation am 29.01.2014 war Stefan Krötsch zusammen mit Oliver Heiss und Prof. Dr.-Ing. Thomas Auer als Gastkritiker eingeladen.

Dabei konnte er seine Erfahrung beim Bauen in Ostafrika und bei der Durchführung studentischer Bauprojekte in die Kritik einfliessen lassen.




21.01.2014

Weiterbauen in Nairobi

Unter Leitung von Prof. Dipl.-Ing. Susanne Gampfer arbeiten Architekturstudenten der Hochschule Augsburg an Entwürfen zur Erweiterung der Handwerksschule Nairobi, die im Sommer 2014 durch die Studenten ausgeführt werden soll. Zum Schlusstestat am 21.01.2014 war Stefan Krötsch zusammen mit Matthias Kestel und Felix Haberstumpf als Gastkritiker eingeladen, die alle maßgeblich am ersten Bauabschnitt beteiligt waren.

 




16.01.2014

Die besten kleinen Häuser

Wohnqualität ist keine Platzfrage. Für den HÄUSER-AWARD 2014 wurden daher beispielhafte Lösungen gesucht, die zeigen, dass man auch auf kleiner Fläche großartig bauen kann – mit einer gut durchdachten Planung, geschickt organisierten Grundrissen und intelligenten, raumsparenden Konzepten.

Das Graue Haus ist nominiert.

Das Wettbewerbsergebnis wird in der Zeitschrift HÄUSER 02/2014 veröffentlicht.

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13.01.2014

BDA im Gespräch am 24.01.2014

Im Rahmen des Veranstaltungsformats "BDA im Gespräch" stellt Stefan Krötsch am Beispiel der Handwerksschule Nairobi die design-build Studentenprojekte des Fachgebiets Holzbau vor. Im Anschluss daran findet eine Podiumsdiskussion zwischen dem Künstler Markus Heinsdorff und den Architekten Wieland Schmid und Stefan Krötsch unter Diskussionsleitung des Architekturjournalisten Frank Kaltenbach statt.

Die Veranstaltung findet am Freitag, den 24.01.2014 um 15:00 Uhr in der Geschäftsstelle des BDA Bayern, Türkenstraße 34 in München statt.

Es wird um Anmeldung gebeten bis zum 20.01.2014 unter sekretariat@bda-bayern.de

Link




09.01.2014

Redesign Fachwerkbau

Vortrag von Stefan Krötsch im Rahmen des Berufungsverfahrens für die Juniorprofessur "Tektonik im Holzbau" an der Technischen Universität Kaiserslautern. Anhand des vorgegebenen Themas wird das Zukunftspotential von stabförmigen Konstruktionen im systemoffenen, modernen Holzbau erläutert.




21.12.2013

Film zum Aufbau des Faltwerks

Im Rahmen der Ausstellung "Markus Heinsdorff - Low Cost Houses und Pavillons" errichteten Architekturstudenten der TU München am Fachgebiet Holzbau unter Leitung von Stefan Krötsch, Christian Schühle und Matthias Kestel einen Faltwerk-Pavillon nach einem Entwurf von Markus Heinsdorff.

(siehe auch Meldung vom 20.11.2013)

Der Aufbau des Faltwerks ist in einem Kurzfilm dokumentiert und seit 21.12.2013 auf Detail.de - Das Architekturportal abrufbar.

Link

 




03.12.2013

Handwerksschule Nairobi in der DETAIL 12/2013

Die internationale Architekturzeitschrift DETAIL berichtet in Ihrer Dezemberausgabe über Planen und Bauen als Prozess. Die Handwerksschule Nairobi wird auf 7 Seiten in Text, Bild und Zeichnungen detailliert dokumentiert und diskutiert. Eine Reportage berichtet ausführlich über den Planungs- und Bauprozess des Projekts als design-build Projekt am Fachgebiet Holzbau.

Sabine Drey, Sanierung eines Wohnhauses in München

in DETAIL 12/2013, Dezember 2013, Verlag: Institut für internationale Architektur-Dokumentation

Seiten 1380 bis 1386

 




02.12.2013

Bis zum letzten Halm

Das Online-Portal des internationalen Architekturmagazins DETAIL berichtet flankierend zum Dezember-Heft (Planen und Bauen als Prozess) auf der Startseite über die Handwerksschule Nairobi.

Ein Film der beiden Studenten Max Hahner und Maximilian Peter zeigt sehr anschaulich die Arbeitsschritte, Vorfertigungspasen und Montagephasen der Bambuskonstruktion.

Link zum Artikel

 




20.11.2013

Faltwerk vor dem Haus der Architektur

Im Rahmen der Ausstellung "Markus Heinsdorff - Low Cost Houses und Pavillons" errichteten Architekturstudenten der TU München am Fachgebiet Holzbau unter Leitung von Stefan Krötsch, Christian Schühle und Matthias Kestel einen Faltwerk-Pavillon nach einem Entwurf von Markus Heinsdorff.

In einem zweiwöchigem Workshop waren zunächst wurden verschiedene Plattenverbindungen wie verklebte oder vernähte Textilbänder, Leichtbauscharniere und Nähte aus Lederriemen, die mit Gummibändern aus gebrauchten Fahrradschläuchen regendicht verklebt werden können, getestet worden. Die Plattenstärke und -material wurde nach Transportgewicht und Transportstatik optimiert.

Das Faltwerk lässt sich in fünf Teile zerlegen, zusammenfalten und kann dann bequem von einer Person getragen werden.

Der Pavillon steht bis 7. Februar 2014 vor dem Haus der Architektur der Bayerischen Architektenkammer und dient als Auftakt für die Ausstellung, die sich im Foyer befindet.




15.11.2013

Symposium AFRITECTURE - Exchanging Knowledge

Im Rahmen der Ausstellung AFRITECTURE - Bauen mit der Gemeinschaft des Architekturmuseums in der Pinakothek der Moderne in München fand am 14. und 15.11.2013 ein internationales Symposion statt.

Stefan Krötsch moderierte das erste von drei Panels mit dem Titel "Hands on". Nachdem Luyanda Mpahlwa aus Südarfika, Bärbel Müller aus Wien und Jimmy Kilonzi aus Kenia Projekte und Architekturstrategien in Afrika vorgestellt hatten, antwortete Kilian Doherty aus Ruanda auf die Präsentationen. Danach entwickelte sich eine intensive Diskussion zwischen den Vortragenden und mit dem Publikum.

 




11.11.2013

Graues Haus in der DETAIL Green 02/2013

Die internationale Architekturzeitschrift DETAIL berichtet in Ihrer zweimal jährlich erscheinenden Ausgabe DETAIL Green über nachhaltiges Planen und Bauen. Das Graue Haus wird auf 8 Seiten in Text, Bild, Gebäudekennwerten und Zeichnungen detailliert dokumentiert und diskutiert.

Jakob Schoof, Sanierung eines Wohnhauses in München

in DETAIL Green 02/2013, November 2013, Verlag: Institut für internationale Architektur-Dokumentation

Seiten 48 bis 55

 




15.10.2013

Bamboo as a Building Material in Kenya

Vortrag von Stefan Krötsch über das technische und ökologische Potential des Bauens mit dem in Kenia einheimischen Bambus Yushania Alpina auf der Internationalen Wissenschaftskonferenz SABS Conference 2013 in Nairobi, Kenia. Thema der Konferenz ist: Promoting Sustainable Built Environment: Architecture, Environment, Technology and Society in the Global South

Link zum Paper




29.09.2013

Prototypisches Schulhaus in Sambia

Seit Oktober 2012 plante eine interdisziplinäre Entwurfsgruppe aus Architektur- uns Bauingenieursstudenten der TU München, betreut durch das Fachgebiet Holzbau (Prof, Kaufmann) unter Leitung von Wolfgang Huss, Matthias Kestel und Stefan Krötsch und durch den Lehrstuhl für Holzbau und Baukonstruktion (Prof. Dr. Winter) unter Leitung von Jörn von Grabe, ein prototypisches Schulgebäude für Sambia. Der Entwurf wurde im Sommersemester 2013 ausführungsreif ausgearbeitet und nach architektonischen, raumklimatischen, akustischen und ökologischen Kriterien optimiert.

Von 05.08. bis 29.09.2013 errichteten die münchner Studenten den Rohbau und Dach der Schule gemeinsam mit lokalen Arbeitern.

Von 16.09. bis 29.09.2013 leitete Stefan Krötsch zusammen mit Wolfgang Huss und Stefan Ott die Baustelle. Bis Mitte November wird die Baustelle von dem südafrikanischen Kollegen Justin Descoins geleitet, um die Verputzarbeiten bis zur Regenzeit abzuschliessen.

 

Die Wände der Schule sind aus ungebrannten, reinen Lehmsteinen gemauert. Der Lehm wurde beim Aushub für die Biogas-Toilette auf dem Baugrundstück gewonnen. Mörtel- und Steinreste während der Mauerarbeiten konnten mit dem Besen einfach in den Innenhof gekehrt werden, als Erde für die Hofbepflanzung.

 

Die Schüler der Woodlands B Basic School freuen sich auf die Eröffnung des dringend benötigten neuen Schulgebäudes nach der Fertigstellung im April 2014. Der zweite Bauabschnitt im März 2014 steht noch unter dem Vorbehalt der Finanzierung. Dazu sind wir auf Spenden angewiesen (siehe unten genanntes Spendenkonto).

 

Das Fachgebiet Holzbau betreut und organisiert seit 2007 in jährlichem Rythmus steudentische Bauprojekte in Afrika. Auf diese Weise haben die Studenten nicht nur die Möglichkeit, Ihre Entwürfe umzusetzten, Ihre Ideen einem harten Praxistest zu unterziehen und sich persönlich herauszufordern, sondern auch ausgewählte Partner in Afrika profitieren von Erfindergeist, Enthusiasmus und Tatkraft unserer Studenten. Damit wir diese Projekte durchführen können, sind wir auf Spenden angewiesen. Inormationen zu den Projekten finden Sie unter http://www.holz-tum.de

Spenden sind steuerlich absetzbar. Verein zur Förderung des Fachgebiets Holzbau an der TU München e. V., Konto 1002658001, BLZ 70150000, Stadtsparkasse München, Stichwort: Afrikaprojekte

 




04.09.2013

 

Handwerksschule Nairobi in der Pinakothek der Moderne

Die Handwerksschule Nairobi erregt weit über die unmittelbare Umgebung hinaus Aufmerksamkeit. Von 14.09.2013 bis 12.01.2014 wird sie in der Ausstellung "Afritecture - Bauen mit der Gemeinschaft" im Architekturmuseum der TU München in der Pinakothek der Moderne als eines von 27 Projekten ausgestellt sein.

Die Ausstellungseröffnung findet am 12.09.2013 um 19:00 Uhr statt. Es sprechen Prof. Dr. Regine Keller, Vizepräsidentin der TU München, Prof. Dr. Klaus Dieter Lehmann, Präsident des Goethe-Instituts, Prof. Dr. Andres Lepik, Direktor des Architekturmuseums

www.architekturmuseum.de

 

 




03.09.2013

Kein Haus wie das Andere

Das Magazin LUX der Süddeutschen Zeitung berichtet in seiner Ausgabe September 2013 auf den Seiten 34 bis 36 (nur Printausgabe) über energetisch und architektonisch anspruchsvolle Gebäudesanierung. Zusammen mit einem weiteren Projekt wird am Beispiel des Grauen Hauses die Notwendigkeit individueller Planung und Umsetzung im Rahmen der Gebäudesanierung erläutert. In Auszügen aus einem Interview mit Stefan Krötsch werden die Besonderheiten und innovativen Ansätze des Projekts vorgestellt.

Stefanie Arns, Kein Haus wie das Andere

in: LUX - Intelligente Energie 04/2013, September 2013, Süddeutscher Verlag onpact GmbH, München

Seiten 34 bis 36

Link zum Artikel




02.09.2013

 

Graues Haus bei Energie-Innovativ

Energie-Innovativ ist Bayerns Energieagentur, eine Initiative des Bayerischen Staatsministeriums für Wirtschaft, Infrastruktur, Verkehr und Technologie und Teil der Gesamtstrategie der Energiewende und des Ausstiegs aus der Atomenergie in Bayern bis 2022.

Energie-Innovativ informiert Privatpersonen, Kommunen, Unternehmen, Forschungseinrichtungen und Organisationen zum Umbau der Energieversorgung in Bayern. Die Sanierung des Grauen Hauses wird zusammen mit zwei weiteren Projekten beispielhaft für den innovativen Umgang mit Bestandsgebäuden in energetischer und architektonischer Hinsicht in einem Film erläutert. In einem Interview erläutert Stefan Krötsch die entscheidenden Maßnahmen des Konzepts.

http://www.energie-innovativ.de/energie-effizienz/gebaeudesanierung/

 




05.08.2013

 

Baubeginn in Sambia

Seit Oktober 2012 plante eine interdisziplinäre Entwurfsgruppe aus Architektur- uns Bauingenieursstudenten der TU München, betreut durch das Fachgebiet Holzbau (Prof, Kaufmann) unter Leitung von Wolfgang Huss, Matthias Kestel und Stefan Krötsch und durch den Lehrstuhl für Holzbau und Baukonstruktion (Prof. Dr. Winter) unter Leitung von Jörn von Grabe, ein prototypisches Schulgebäude für Sambia. Der Entwurf wurde im Sommersemester 2013 ausführungsreif ausgearbeitet und nach architektonischen, raumklimatischen, akustischen und ökologischen Kriterien optimiert.

Seit 05.08.2013 bereitet eine Vorgruppe unter Leitung von Matthias Kestel den Baubeginn vor, der mit Ankunft der ersten Hauptgruppe eine Woche später erfolgt.

Nach Wolfgang Huss wird Stefan Krötsch die dritte Phase der Baustelle ab 16.09. zusammen mit Stefan Ott leiten.

 

Das Fachgebiet Holzbau betreut und organisiert seit 2007 in jährlichem Rythmus steudentische Bauprojekte in Afrika. Auf diese Weise haben die Studenten nicht nur die Möglichkeit, Ihre Entwürfe umzusetzten, Ihre Ideen einem harten Praxistest zu unterziehen und sich persönlich herauszufordern, sondern auch ausgewählte Partner in Afrika profitieren von Erfindergeist, Enthusiasmus und Tatkraft unserer Studenten. Damit wir diese Projekte durchführen können, sind wir auf Spenden angewiesen. Inormationen zu den Projekten finden Sie unter http://www.holz-tum.de

Spenden sind steuerlich absetzbar. Verein zur Förderung des Fachgebiets Holzbau an der TU München e. V., Konto 1002658001, BLZ 70150000, Stadtsparkasse München, Stichwort: Afrikaprojekte 

 




19.07.2013

 

Practial Relevance in Architectural Education

design-build projects in a global context

Stefan Krötsch und Prof. Susanne Gampfer stellen in ihrem Vortrag auf der PLEA 2013 - Konferenz in München Konzepte für design-build Projekte und deren Auswirkungen und Relevanz für das Architekturstudium vor. Am Projektbeispiel der Handwerksschule Nairobi wird die Lehrmethodik von der ersten Entwurfsskizze bis zum vollendeten Gebäude vorgestellt.

Im Rahmen der internationalen Wissenschaftskonferenz PLEA 2013 - Sustainable Architecture for a Renewable Future, die vom 10.09. bis 12.09.2013 in München statt findet der Vortrag während der Session D1 Buildings - Building System/Process am Mittwoch, den 11.09.2013 um 11:20 statt.

www.plea2013.de




14.07.2013

 

Klimabus macht Station am Grauen Haus

Im Rahmen der Bayerischen Klimawoche veranstaltete die Bayerische Architektenkammer in Zusammenarbeit mit dem BDA Bayern am 14.07.2013 eine Fachexkursion zu energetisch besonders interessanten Projekten im Stadtgebiet und Umland von München - St. Ottilien - Ammersee. Hauptaugenmerk der diesjährigen Tour unter Leitung von Thomas Lenzen, Florian Lichtblau und Katrin Schmitt lag auf einer der wichtigsten Bauaufgabe der Zukunft, der Bestandserneuerung. Link

Eine der sechs Stationen des Klimabusses war die Besichtigung des Grauen Hauses. Stefan Krötsch führte die Veranstaltungsteilnehmer durch das Gebäude und erläuterte Architektur, Sanierungs- und Energiekonzept.




01.07.2013

 

350 Architekturinteressierte zu Besuch im Grauen Haus

am 29.06.2013 öffnete das Graue Haus im Zuge der Architektouren seine Türen und hieß Besuchern zur Besichtigung wilkommen.

Etwa 350 Architekturinterssierte nutzten dieses Angebot trotz regnerischen Wetters.

Im Vorfeld hatten verschiedene Zeitungen (Süddeutsche, spiegel-online, wirtschaftswoche-online, AZ, tz, und mehrere Regionalzeitungen) in der Berichterstattung zu den Architektouren Bilder und Beschreibungen des Grauen Hauses veröffentlicht, der Bayerische Rundfunk hatte Filmaufnahmen und ein Interview mit Ruth Kligelhöfer-Krötsch in den Rundschau-Sendungen am Freitag ausgestrahlt, so dass wir auf ein reges Intersse vorbereitet waren. Ruth Klingelhöfer-Krötsch, Stefan Krötsch, Matthias Kestel, Sabine Fiausch und Therese Silberkuhl führten durch das Haus und beantworteten Fragen.




28.06.2013

 

Graues Haus in der Rundschau

In der Rundschau des Bayerischen Fernsehens um 16:00, 18:45 und 21:45 Uhr werden die am kommenden Wochenende statt findenden Architektouren angekündigt. Für den Beitrag wurden Filmaufnahmen des Grauen Hauses gemacht und ein Interview mit Ruth Klingelhöfer-Krötsch durchgeführt.

Der Rundschaubeitrag ist in der Mediathek des Bayerischen Fernsehens zu sehen.

 




10.06.2013

 

Travaux Pratique en Afrique

Das Architekturmagazin EK aus Frankreich berichtet in seiner Juni/Juli-Ausgabe über die Afrikaprojekte des Fachgebiets Holzbau der TU München.

Seit dem 2011/12 unter Leitung von Stefan Krötsch und Matthias Kestel durchgeführten studentischen Bauprojekt des Buschkrankenhauses in Ngaoubela im französischsprachigen Kamerun bemerken wir ein gesteigertes Interesse französischer Universitäten und französischer Presse an der praxisorientierten Architekturausbildung im Rahmen der design-build-studio Projekte des Fachgebiets.

Der Artikel von Charlotte Fauve stellt diese Ausbildung am Beispiel der Projekte des Kindergartens in Raithby, Südafrika, der Handwerksschule Nairobi, Kenia und des Buschkrankenhauses in Ngaoubela, Kamerun vor. In Auszügen aus einem Interwiev mit Stefan Krötsch und der am Entwurfs- und Bauprojekt in Ngaoubela maßgeblich beteiligten Studentin Julia Schillinger wird über die Vorgehensweise und über die gemachten Erfahrungen berichtet.

Charlotte Fauve, Travaux Pratique en Afrique

A Munich, la facultè d'architecture envoie ses ètudiants plancher sur des projets à l'autre bout du monde

in: EK 33, Juin/Juillet 2013 - Villes en Transition, Architectures Durable

ÀVIVRE èditions / EK, Paris

Seiten 14 bis 17

Link zum Artikel

 




12.05.2013

 

 

Schaustelle - Schauing entsteht

Architekturstudenten der TU München haben unter Leitung des Fachgebiets Holzbau und des Lehrstuhls für Architektonisches Gestalten 30 Holzräume an der Pinaktothek der Moderne geplant und errichtet. Die Schaulinge können von Münchner Künstlern und Bürgern angemietet und als Ausstellungsraum genutzt werden.

Dokumentation des Aufbaus vom 07.05. bis 10.05.2013

Auf der Baustelle 08.05.2013

Richtfest am 12.05.2013

 




10.04.2013

Architektouren 2013

Das Graue Haus wurde zur Teilnahme ausgewählt

Besichtigung: Samstag, 29.06.2013 um 10:00 Uhr und 14:00 Uhr

in der Riedener Straße 3a in München-Fürstenried (U3, Station: Fürstenried-West, 2 min. zu Fuß)

Einmal jährlich veranstaltet die Bayerische Architektenkammer die Architektouren.

Am 29. und 30.Juni stehen ausgewählte Beispiele guter Architektur zur Besichtigung zur Verfügung.

 




02.04.2013  

Sustainable Building Laboratory in Africa

Vortrag von Stefan Krötsch und Prof. Susanne Gampfer über studentische Bauprojekte in Afrika

am Donnerstag, den 25.04.2013, um 16:30 im Audi-Dome in München

im Rahmen der Session 3.5 Design for Sustainability auf der

 

sb13 munich - Implementing Sustainability - Barriers and Chances

Internationale Konferenz für nachhaltiges Bauen vom 24. bis 26. April in München

 




12.03.2013       

Bayerischer Wohnungsbaupreis 2012

Anerkennung für das Projekt Graues Haus

Preisverleihung durch Staatssekretär Gerhard Eck

12.03. bis 04.04.2013 Ausstellung der ausgezeicneten Projekte im Foyer der Obersten Baubehörde,

Franz-Joseph-Strauß-Ring 4, 80539 München

 

Von hundert eingereichten Projekten wurden fünf mit Preisen und sieben mit Anerkennungen ausgezeichnet.

Die Projekte wurden nach den folgenden Kriterien bewertet:

- Architektonische Gestaltungsqualität

- Energieeffizienz und geringer Energieverbrauch

- hoher Wohnwert

- Innovation und Beispielhaftigkeit

 

Beurteilung des Preisgerichts