Rendering: Michael Mayer
Plusenergiehaus
Forschungsarbeit als Wettbewerbsbeitrag in Zusammenarbeit mit der TU München
2012

in Zusammenarbeit mit Florian Braun und Hermann Kaufmann Architekten,

dem Fachgebiet Holzbau (Prof. Hermann Kaufmann) der Architkeutrfakultät der TU München v. d. Wolfgang Huss 

dem Lehrstuhl für Holzbau und Baukonstruktion (Prof. Dr.-Ing Stefan Winter) der Fakultät für Bauingenieurs- und Vermessungswesen der TU München v. d. Anette Hafner und Stefan Ott

und Drexel und Weiß energieeffiziente Haustechniksysteme GmbH

 

Auslober: Bundesministerium für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung

 

Konzeptentwicklung zur Aufstockung und Sanierung eines Mehrfamilienhauses aus den Sechzigerjahren. Die Gebäudehülle und Anlagentechnik wird auf Passivhausstandard ertüchtigt und der Energiebedarf des Gebäudes so auf ein Minimum reduziert. Eine Photovoltaikanlage auf dem Dach der eingeschossigen Aufstockung erzeugt 163% des Energiebedarfs für Betrieb und Nutzung des Gebäudes, so dass ein großer Teil der erzeugten Energie für das Laden von Elektrofahrzeugen und zur Einspeisung in öffentliche Stromnetz zur Verfügung steht.

Die Wohnungen werden barrierefrei und teilweise rollstuhlgercht erschlossen. Die Wohngrundrisse und Sanitärbereiche werden den Bedürfnissen einer zeitgemäßen Nutzung angepasst. 

Die Aufstockung und die Fassadendämmung besteht aus geschosshohen und gebäudelangen Holzrahmenbauelementen, die Sanitärräume aus Brettsperrholz-Raumzellen, die vorgefertigt auf die Baustelle gebracht werden. Dadurch kann die Bauzeit auf wenige Montagetagetage reduziert und die Päzision der Ausführung deutlich gesteigert werden. Die technischen Versorgungsleitungen sind in die vorgefertigten Bauteile integriert. Das Konzept basiert auf den aktuellen Ergebnissen des Forschungsprojekts smart-TES / TES EnergyFacade.